Die Geschichte der
Bar Raval 

Daniel Brühl und Atilano González: „Wir wollten unbedingt am ersten Berlinale-Wochenende 2011 eröffnen. Am Abend vorher war nicht alles eingeräumt, nicht einmal die Tische waren da.“

Alles begann mit...

... „Good Bye, Lenin!“. Bei der Weltpremiere auf der Berlinale 2003 haben wir uns kennen gelernt und unsere gemeinsamen spanischen Wurzeln entdeckt. Daniels Mutter kommt aus Barcelona, Atilanos Eltern aus Galizien. Auch wenn wir beide in Deutschland aufgewachsen sind, teilen wir eine große Liebe für spanische Lebensart und Tapaskultur. Die haben wir in Berlin vermisst, hatten Sehnsucht nach einem authentisch spanischen Ort, frei von Flamencomusik und Schinken von der Decke. Ein Ort, an dem wir mit unseren Freunden gut essen und trinken können und einem nicht ein Urlaubsgefühl voller Spanienklischees und Folklore verkauft wird. Es dauerte ein paar Jahre und brauchte noch diverse Zufälle, bis wir zusammen in Kreuzberg das Abenteuer „Bar Raval“ starteten.

 

Das alte Café "Mir"...

...am Görlitzer Park war der perfekte Ort für unsere Tapas Bar. Eine unserer Kindheitserinnerungen war das Klimpern der Münzen und Knallen des Geschirrs auf den weißen Marmortheken und so eine musste natürlich auch die Bar Raval schmücken. Raval ist ein Stadtteil Barcelonas, der Kreuzberg in seiner Struktur ähnelt, und nicht zuletzt auch zu Ehren von Daniels zweiter Heimat haben wir uns für diesen Namen entschieden. Dort haben wir uns dann umgeschaut und einiges mitgebracht, um unserer Bar den authentischen Flair zu geben, so zum Beispiel die Jugendstil-Zementfliesen und tausend kleine Dinge, die Geschichten erzählen können – alte Siphons aus dem „Encants", dem Flohmarkt Barcelonas, alte Kommoden, Originalplakate aus den 60ern und Bilder junger Künstler. Die Bar sollte ein Ort des Genusses werden – für den Gaumen, aber auch für alle anderen Sinne.

 

Seit 2011...

...widmen wir uns dem Ziel, die Vielfalt der spanischen Ess- und Trinkkultur erlebbar zu machen. Wir haben viele Freunde in Berlin und auch internationale Gäste. Doch wir lesen immer wieder auf unserem Facebookprofil, wenn wir Bilder unserer Wechselkarte posten, wie sehr es auswärtige Freunde bedauern, nicht in Berlin zu sein. So gehen wir jetzt den nächsten Schritt: Die Bar Raval kommt zu Dir nach Hause – in persönlich abgestimmten Tapas-Boxen kannst Du Dir die authentischen spanischen Spezialitäten der Bar Raval schicken lassen. Handverlesen und dem Genuss verpflichtet: „La selección de las delicias.“

Daniel & Atilano